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Marie-Anne - Der Roman
Dieses Buch erzählt die Lebensgeschichte von Marie-Anne Lenormand aus der Sicht von Claude-François Flammermont, ihrem langjährigen, treuen Weggefährten. An ihrem Grab stehend erinnert sich Flammermont an sein Leben mit Marie-Anne und erzählt in Rückblenden die Geschichte der Frau, die er über alles geliebt hat, die aber scheinbar seine Liebe nicht erwiderte. Der Roman beginnt, als sich Marie-Anne und Flammermont das erste Mal in Paris begegnen, führt dann in ihre Kindheit nach Alençon und von dort aus an all jene Orte, die sie je besucht oder an denen sie gelebt hat. Ihr aufregendes Leben war eine permanente Abfolge von Erfolg und Niederlage, dem Fallen und Wieder aufstehen, dem finanziellen Wohlstand und bitterer Armut und den über alles schwebenden oft rauen Gefängnisaufenthalten, denen sie nicht zu entrinnen vermochte. Marie-Anne Lenormand hat erhobenen Hauptes ihr Schicksal angenommen. Indem sie sich nicht gegen die Hürden in ihrem Leben stellte, konnte sie daran reifen und vermeintliche Niederlagen in Triumphe verwandeln.
Das Werk ist die Erinnerung an eine starke Frau, die es wert ist, dass man sich näher mit ihr auseinander setzt, wobei, wie in jeder Fiktion, der Phantasie selbst-verständlich gebührend Rechnung getragen wird.